Junge Wasserwirtschaftler

Die Wasserwirtschaft braucht auch in Zukunft gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte, auf die hervorragende Jobaussichten und interessante Betätigungsfelder warten. Die DWA Bayern möchte ihren Nachwuchs weiter fördern und bietet – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – den ‚Jungen‘ verschiedene Aktivitäten an.

Angebot im LV Bayern

Mit verschiedenen Aktivitäten und Angeboten möchte der Landesverband Bayern seinen jungen Mitgliedern den Einstieg in die Berufstätigkeit erleichtern:

 

  • DWA-Informationsveranstaltungen für Schüler und Studenten
  • Aktionstag "Netzwerke und Berufschancen in der Wasserwirtschaft"
  • Fachexkursion für junge Wasserwirtschaftler
  • Kolumne im Mitgliederrundbrief "Die Junge DWA"
  • Stellenbörse für Nachwuchskräfte bei der Landesverbandstagung
  • Max-von-Pettenkofer-Preis für herausragende Abschlussarbeiten

 

Warum bin ich DWA-Mitglied?

"Um mehr Infos zu bekommen."

"Das Netzwerk gibt einem die Möglichkeit,

in der Fachwelt präsent zu sein, Kontakte zu knüpfen

und über den Stand der Technik informiert zu sein."

"Kontaktplattform, Fachinformationen,

Vergünstigungen"

"Super sind Schulungsangebote (Veranstaltungskalender

und Korrespondenz Wasserwirtschaft) um auf dem

aktuellen Stand zu bleiben."

"Man erhält auch neben dem eigenen Aufgabengebiet

Einblick in andere Fachbereiche."

"Um Ideen / Anreize zu neuen

Vorhaben in der Wasserwirtschaft

zu erhalten."

Junge Wasserwirtschaftler persönlich

An dieser Stelle möchten wir jungen DWA-Mitgliedern und jungen Wasserwirtschaftlern die Möglichkeit geben, sich vorzustellen.

Sind Sie Berufseinsteiger und möchten Sie anderen Einsteigern oder Schülern über Ihre Ausbildung und Tätigkeit berichten?

Mailen Sie einfach einen kurzen Text und ein Bild mit dem Betreff "Junge Wasserwirtschaftler persönlich" an die Geschäftsstelle.

Veronika Eckl (26)

Ich habe mein Bachelorstudium im Fach Bioingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Umwelt-technik an der Hochschule München im Juli 2014 abgeschlossen. In meiner Bachelorarbeit befasste ich mich mit der Verfahrensumstellung einer Belebtschlammanlage von simultan aerober zu anaerober Schlammstabilisierung. Als Grundlage dienten dabei die Umbaumaßnahmen der Kläranlage Bad Abbach im Rahmen eines Pilotprojektes des Bayerischen Landesamtes für Umwelt.

 

Seit Oktober 2014 bin ich an der Technischen Universität München für den Masterstudien-gang Umweltplanung und Ingenieurökologie eingeschrieben, meine Vertiefungsfächer liegen im Bereich Abwasserreinigung und -entsorgung. Im Rahmen meines Studiums habe ich darüber hinaus eine Projektarbeit über die Umsetzung des DWA-Arbeitsblattes A 262 am Beispiel der Pflanzenkläranlage Niklasreuth bei Irschenberg verfasst, betreut durch das Ingenieurbüro Schreff. Weitere Erfahrungen konnte ich in mehrwöchigen Praktika gewinnen, unter anderem bei der Coplan AG, dem Ingenieurbüro Tauw GmbH, sowie am Wasserwirtschaftsamt München und an der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege.

 

Meine Masterarbeit schreibe ich aktuell in Zusammenarbeit mit der Münchner Stadtentwässerung. Das Thema dazu lautet „Dichtheitsprüfung in der Eigenüberwachungsverordnung - Möglichkeiten der Umsetzung am Beispiel des Kanalnetzes der MSE“.

 

Nebenbei arbeite ich als Werkstudentin bei Ing Ingenieure München-West im Bereich Kanalsanierung.

Hier könnte Ihr Bericht stehen.

Nikolaus Karg

Mein beruflicher Werdegang begann im Jahr 2007 mit einem Bachelor-Studium des Umweltingenieurwesens. Direkt anschließend entschloss ich mich zu einem englischsprachigen Master Environmental Engineering Studium. Dort entwickelte sich dann auch mein Schwerpunkt in Richtung Wasserbau. Während des Master Studiums verbrachte ich darüber hinaus auch ein Jahr in Istanbul.

 

In meiner Masterarbeit beschäftigte ich mich mit der numerischen Simulation von Geschiebetrieb mit Hilfe der Software OpenFOAM. Schon während des Studiums konnte ich bei verschiedenen Ingenieurbüros arbeiten, so dass der Übergang nach dem Studium ziemlich reibungslos verlief.

 

Für meinen jetzigen Arbeitgeber, das Ingenieurbüro VTG GmbH, arbeitete ich bereits während meiner Master-Zeit als Werkstudent und wurde dann direkt nach dem Studienabschluss übernommen. Zu Beginn der Tätigkeit übernahm ich Planungsaufgaben im Bereich der Fernwärme und Fernkälte. Seit einiger Zeit bin ich nun in der Bauüberwachung tätig. Dort bearbeite ich weitestgehend selbstständig meine Projekte, die mich auch häufig auf die Baustellen bringen. Bisher lagen alle meine betreuten Projekte in meinem Fachbereich Wasserbau. Unter anderem war ich für den Umbau bzw. Neubau zweier Fischtreppen am Inn im Einsatz. Einmal wurde dazu der bestehende Fischpass im Kraftwerksbereich aufwendig umgebaut, um den Normen und Gesetzen, wie die EU-Wasserrahmenrichtlinie oder das Wasserhaushaltsgesetz, zu entsprechen. Im zweiten Fall ermöglichten die Rahmenbedingungen die Anlage eines naturnahen Gerinnes mit einer Fließstrecke von fast 700 m. Mein aktuelles Projekt beschäftigt sich mit dem Neubau mehrerer Grundwasserdüker. Hier geht es neben dem Schachtbau vor allem um die Herstellung von Horizontalfilterbrunnen und Rohrvortriebsarbeiten.

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Franz Mühle (30)

Ich habe im März 2013 mein Masterstudium im Bereich Bauingenieurwesen an der Technischen Universität München abgeschlossen. Zuvor hatte ich bereits an der Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg den Diplomstudiengang Bauingenieurwesen gemeistert.

 

Den Grundstein für mein Studium und mein Interesse für den Bereich des Bauwesens legte ich nach der mittleren Reife als ich eine Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur sowie zugleich zum Bauflaschner erfolgreich absolvierte, wodurch ich auch erste Eindrücke im Bauwesen sammeln konnte.

 

Während meines Studiums begeisterte ich mich mehr und mehr für wasserbauliche Themen. Vor allem der Bereich Erneuerbare Energien hatte mein spezielles Interesse geweckt. Aus diesem Grund verfasste ich meine Diplomarbeit über die "Errichtung einer Kleinstwasserkraftanlage unter hohen ökologischen Randbedingungen".

 

Bei meiner darauf folgenden Masterarbeit war es mir dann wichtig ein wissenschaftliches Thema zu behandeln, welches ebenfalls im Bereich der Erneuerbaren Energien liegen sollte. So wählte ich für mich das bis dato sehr jungfräuliche Thema: "Experimental Investigations On A Water Vortex Power Plant". Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde zur Erforschung dieses jungen Bereichs ein physikalisches Modell eines Wasserwirbel-Kraftwerks entworfen und gebaut, an dem dann verschiedenste Messungen durchgeführt wurden. Ich wurde dafür mit dem Max-von-Pettenkofer-Preis 2013 des DWA Landesverbandes Bayern ausgezeichnet.

 

Seit Dezember 2013 bin ich bei dem Ingenieurbüro Sing für Erneuerbare Energien in Landsberg am Lech tätig, wo ich mich vorwiegend mit der Planung und Projektierung von Windenergieanlagen beschäftige.