Benchmarking

Die bayerischen Wasserver- und Abwasserentsorgungsbetriebe stehen vor großen Herausforderungen. Die letzten Jahre war es seitens der EU an der „Liberalisierungs- und Privatisierungsfront“ etwas ruhiger geworden. Dass dies aber nichts heißen muss, zeigt der aktuelle Vorstoß der Europäischen Kommission zum Thema „Vergabe von Dienstleistungskonzessionen“. Mit diesem Richtlinienvorschlag verfolgt die EU-Kommission weiterhin ihr Ziel, den Wasserbereich zu liberalisieren um damit Leistungen der „Kommunalen Daseinsvorsorge“ stärker dem Wettbewerb auszusetzen.

 

Die Bundesregierung verkennt nicht die Notwendigkeit zu Verbesserungen im Bereich der Ver- und Entsorgung. Sie hat daher eine Modernisierungsstrategie für die nachhaltige Wasserwirtschaft in Deutschland verabschiedet. Ziel dieser Aktivitäten sind alle deutschen Wasserver- und Abwasserentsorger.

 

Die geforderte Standortbestimmung in Bayern im Bereich Abwasser - „Benchmarking“ genannt – soll möglichst flächendeckend durchgeführt werden. Dabei kann auf die guten Erfahrungen von mittlerweile fünf Projektrunden zurückgegriffen werden.

Teilnahme am Projekt

Der Einstieg in das Benchmarking-Projekt ist jederzeit möglich und bietet einige Vorteile, u.a.:

  • Die weitere konsequente Verfolgung der Modernisierungsstrategie für alle Teilnehmer
  • Den direkten Einstieg für neue Teilnehmer in eine große, etablierte Vergleichsgruppe

 

Und somit konkreten Nutzen für das Unternehmen zur

  • Standortbestimmung
  • Unterstützung der internen Steuerungsprozesse
  • Erkenntnisse über Besonderheiten

Das Projekt "Benchmarking Abwasser Bayern"

Warum Benchmarking?
Sechste Projektrunde Wirtschaftsjahr 2016
Fünfte Projektrunde Wirtschaftsjahr 2014
Vierte Projektrunde Wirtschaftsjahr 2012
Dritte Projektrunde Wirtschaftsjahr 2010
Zweite Projektrunde Wirtschaftsjahr 2008
Erste Projektrunde Wirtschaftsjahr 2006